KaDeWe-Group schliesst Geschäftsjahr 2015/16 mit Verlust ab

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Quelle: Unternehmensseiten KaDeWe Group, KaDeWe, Alsterhaus, Oberpollinger (Montage MB)


Berlin, 10.8.2016 - Die drei Kaufhäuser der KaDeWe-Group, seit Herbst 2013 vom Karstadt-Konzern getrennt, verdienen im Geschäftsjahr 2015/2016 kein Geld. 

Das Berliner KaDeWe, das Hamburger Alsterhaus und Oberpollinger in München werden zum Stichtag 30. September mit einem Fehlbetrag von rd. 7 Millionen Euro abschliessen (wobei sie operativ in der Gewinnzone seien). 

Alles im grünen Bereich, so Miteigentümerin Signa Holding, Wien - die Verluste seien geplant; „(i)m Vorjahr hatte der Reingewinn (Net Profit-Ergebnis) bei minus 8,5 Millionen Euro gelegen“ berichtet das Handelsjournal auf seiner Webseite. 

Die Verluste seien auf hohe Investitionen in die Häuser zurückzuführen, welche die beiden Eigentümer Central Group, Thailand (50,1 Prozent) und Signa (49,9 Prozent) im laufenden Geschäftsjahr tätigen. 

Aus ursprünglich geplanten 8 Millionen Euro sind unterdessen 39,4 Millionen Euro geworden. Davon fliessen 13,6 Millionen ins Altershaus nach Hamburg, 13 Millionen ins KaDeWe und 12,8 Millionen ins Oberpollinger. 

„Der grundlegende Umbau der drei Häuser läuft. Im KaDeWe etwa wird derzeit auf etwa 12.000 Quadratmetern gebaut, es soll in vier Häuser mit eigenständigen Charakteren unterteilt werden. Dafür wollen die Eigentümer im nächsten Geschäftsjahr weitere 20 Millionen Euro in das Berliner Flaggschiff stecken. Weitere 13,3 Millionen Euro sollen daneben ins Oberpollinger und 2,5 Millionen Euro ins Alsterhaus fließen.“

Immerhin in der Summe 75 Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren. Da dürfen Lieferanten und „andere Partner“ nicht tatenlos zusehen - ihnen ist von der Führung der KaDeWe-Group nochmals die gleiche Summe abgehandelt worden. 

Ziel der Umbaumassnahmen ist die angestrebte „Markt- und Innovationsführer(schaft) im Premiumsegment der europäischen Departmentstores."

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